Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Josef Lodermeyer und Kommandant Simon Weiß ehrten bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Erkertshofen Josef Hoh und Josef Trost für ihre 40-jährige Vereins- und Feuerwehrzugehörigkeit. Willibald Nieberle gehört seit 25 Jahren der heimischen Wehr an. Lodermeyer bedankte sich bei den drei Feuerwehrkameraden für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der gesamten Dorfgemeinschaft. Kommandant und Vorsitzender sprachen die Bitte aus, das alle Geehrten auch weiterhin treu und aktiv zur heimischen Wehr stehen  Kreisbrandinspektor Wolfgang Forster und 2. Bürgermeister Robert Eder ehren im Namen des Landkreises Eichstätt Manfred Biber, Rudolf Biber, Johannes Spiegl, Martin Alberter und Willibald Nieberle für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Beide bedankten sich bei den Geehrten für ihren uneigennützigen Einsatz zum Wohle ihrer Mitmenschen.

Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Erkertshofen, Simon Weiß (links), 2. Bürgermeiser Robert Eder (dritter von links), Kreisbrandinspektor Wolfgang Forster (dritter von rechts) und der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Josef Lodermeyer (zweiter von rechts) mit den ausgezeichneten und geehrten Feuerwehrkameraden bei der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr.

Einen guten  Leistungsstand bestätigte der zuständige Kreisbrandinspektor Wolfgang Forster aus Kipfenberg den aktiven Feuerwehrmännern von Erkertshofen und Titting nach der erfolgreich durchgeführten Leistungsprüfung THL Technische Hilfeleistung. Eine Gruppe der Erkertshofener Wehr mit 10 aktiven Feuerwehrkameraden  sowie 5 Aktive der FFW Titting legten vor den Augen der Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Wolfgang Forster sowie den Kreisbrandmeistern Oliver Schnaidt und Christoph Schermer  die Leistungsprüfung THL ab. Kommandant Simon Weiß begrüßte alle Anwesenden aktiven Feuerwehrkameraden, vor allem aber Bürgermeister Andreas Brigl, 2. Bürgermeister Robert Eder, die örtlichen Gemeinderäte, Kreisbrandinspektor Wolfgang Forster, die Kreisbrandmeister Oliver Schnaidt und Christoph Schermer sowie den Kommandanten der Tittinger Wehr Wolfgang Wiesent. Vor zwei Jahren, als die Gruppe das letzte Abzeichen erfolgreich bestanden habe wurde von Kreisbrandmeister Oliver Schnaidt die Idee geboren, mit der Technischen Hilfeleistung weiter zu machen. Er freue sich das sich alle spontan bereit erklärt haben, bei diesen nächsten Ausbildungsschritt mitzuwirken. Ein besonderer Dank galt dem Kommandanten der Tittinger Wehr Wolfgang Wiesent und seinen Aktiven für die stets gute, konstruktive und kameradschaftliche Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren, aber auch allen Aktiven, die sich für die Ausbildung engagiert, sich dem Abzeichen gestellt haben und dafür ihre Freizeit zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürgern opfern.

10 Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehr Erkertshofen und 5 Aktive der Tittinger Wehr nach der bestandenen Leistungsprüfung mit Kreisbrandinspektor Wolfgang Forster, den Kreisbrandmeistern Oliver Schnaidt und Christopher Schermer, Bürgermeister Andreas Brigl und den verantwortlichen der beiden Wehren aus Erkertshofen und Titting.

 

 Im Anschluss an die Leistungsprüfung konnte der Kreisbrandinspektor 14 mal das Leistungsabzeichen in der Stufe 1 (Bronze) und 1 mal das Leistungsabzeichen in der Stufe 2 (Silber) überreichen.

KBI Wolfgang Forster und KBM Oliver Schnaidt dankten den Kommandanten der beiden Wehren, den Ausbildern und allen aktiven Feuerwehrkammeraden von Erkertshofen und Titting für die aktive Mitarbeit in der heimischen Wehr und sprach für dieses große ehrenamtliche Engagement und für die bei dieser Prüfung erbrachten Leistungen den Dank im Namen der Feuerwehrführung des Landkreises aus. Die Ergebnisse des heutigen Tages haben gezeigt, dass die Aktiven der beiden Wehren für den Ernstfall sehr gut geschult und ausgebildet sind. Sinn und Zweck einer Leistungsprüfung und der damit verbundenen Übungen sei, alle vorhandenen Gerätschaften kennenzulernen, mit deren Umgang vertraut zu sein und alle nötigen Schritte und Arbeitsvorgänge für einen eventuellen Einsatz zu beherrschen. Bürgermeister Andreas Brigl bedankte sich bei den beiden FF und den Kommandanten, dass sie die erste gemeinsame Leistungsprüfung initiiert und durchgeführt haben. Sie spiegeln eine gute und engagierte Zusammenarbeit von zwei Wehren innerhalb der Marktgemeinde wieder. Er persönlich freue sich über das Interesse und das Engagement auch von kleineren Ortsfeuerwehren, die sich auch für die größeren Fahrzeuge, Geräte und die damit verbundene Einsatzbereitschaft interessieren. Eine Gemeinde tut sich bei so gutem und engagiertem Wirken leicht, die FF entsprechend zu unterstützen.

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Josef Lodermeyer und Kommandant Simon Weiß ehrten bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Erkertshofen den langjährigen Gruppenführer Jakob Rieder für seine 40-jährige Vereins- und Feuerwehrzugehörigkeit. Martin Alberter, Thomas Schneider und Johannes Spiegl gehören seit 25 Jahren der heimischen Wehr an. Lodermeyer bedankte sich bei den vier Feuerwehrkameraden für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der gesamten Dorfgemeinschaft. Kommandant und Vorsitzender sprachen die Bitte aus, das alle Geehrten auch weiterhin treu und aktiv zur heimischen Wehr stehen  Bevor der Vereinsvorsitzende Josef Lodermeyer seinen Jahresrückblick gab, konnte er den 2. Bürgermeister der Marktgemeinde  Titting, Robert Eder begrüßen. 

Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Erkertshofen, Simon Weiß (links) und der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Josef Lodermeyer (rechts) mit den ausgezeichneten und geehrten Feuerwehrkameraden, Martin Alberter, Jakob Rieder und Thomas Schneider (von links) bei der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr.

 

Jahresrückblick

Zentrale Termine im abgelaufenen Vereinsjahr waren die gesellschaftlichen Veranstaltungen wie die Johannisfeier, die traditionelle Fußwallfahrt auf den Frauenberg nach Eichstätt sowie am Ende des Jahres die Glühweinnacht, die alle sehr gut besucht und angenommen wurden. Der Verein gratulierte auch zahlreichen Mitgliedern zu ihrem runden Geburtstag.  Im Anschluss gab Kommandant Simon Weiß einen Jahresrückblick. Der Freiwilligen Feuerwehr Erkertshofen, so der Kommandant, gehören  zurzeit  61 Aktive, darunter 11 weibliche Mitglieder an. Die einzelnen Gruppen der Wehr trafen sich insgesamt zwölfmal, um eine Übung in Eigenverantwortung abzuhalten. Eine Gruppe der Wehr mit ihren Gruppenführer Martin Bauernfeind absolvierte  2016 die Leistungsprüfung in den verschiedensten Stufen. 8 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, Beate Pfaller, Martina Bittl, Christiane Rußer, Angelika Templer, Sebastian Mohr, Raphael Kammerbauer, Alexander Pfaller und Josef Pfaller, haben mit Erfolg die Ausbildungen im Feuerwehrwesen abgeschlossen. Die Freiwillige Wehr blieb in letzten Jahr von Einsätzen vorschont. Wie alle Jahre wurde die Verkehrsregelung beim Flurumgang, Fronleichnamsfest und Antoniusfest übernommen.  Im November stellte die Wehr am Volkstrauertag die Ehrenwache am Kriegerdenkmal. 2016 wurde auch in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz ein Erste-Hilfe-Kurz durchgeführt. Im laufenden Jahr steht die Erfassung der vorhandenen Güllefässer zur Löschwasserbereitstellung an und in Kürze werden regelmäßige Funkübungen mit dem neuen Digitalfunk angeboten. Weiter besteht für alle interessierten Feuerwehrleute die Möglichkeit, zusätzliche zur Sirene eine entsprechende SMS-Alarmierung zu generieren. Der Kommandant und der Vorsitzende des Feuerwehrvereins dankten im Anschluss allen Feuerwehrkameraden, die ihnen das ganze Jahr mit Rat und Tat zur Seite gestanden und so die Freiwillige Wehr unterstützt haben. Ohne diese zahlreiche Unterstützung wäre ein aktives und reibungsloses Vereinsleben nicht in dieser Form möglich.   

Schriftführer Martin Alberter berichtete über vergangene Sitzungen und gesellschaftliche Aktivitäten der Freiwilligen Feuerwehr. Kassier Robert Eder jun. legte der Versammlung den Kassenbericht für das abgelaufene Vereinsjahr vor. Bereits feststehende Termin im laufenden Jahr 2017 sind die Johannifeier, die traditionelle Fußwallfahrt zur Frauenbergkapelle, das Feuerwehrfest in Großnottersdorf sowie am Ende des Jahres die alljährliche Glühweinnacht.

Zur Fußwallfahrt auf die Eichstätter Frauenbergkapelle brachen die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr und zahlreiche weitere Erkertshofener Bürger am vergangenem Sonntag unter der Organisation vom 1. Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Josef Lodermeyer, auf. Die Fußwallfahrt wurde 1985 nach dem gelungenen Feuerwehrfest mit Fahnenweihe vom damaligen Kommandanten und Festleiter Kurt Semmler ins Leben gerufen und zum ersten Mal durchgeführt. Seither pilgern die Erkertshofener ununterbrochen jedes Jahr, heuer zum 33. Male am vorletzten Julisonntag zur Gottesmutter nach Eichstätt.

Die Erkertshofener Wallfahrer mit dem vorausgehenden  Prozessions- und Wallfahrerkreuz auf ihrem Weg mit der Feuerwehrfahne zur Frauenbergkapelle nach Eichstätt, wo als Höhepunkt der Fußwallfahrt Monsignore Heinrich Weiß und Professor Ernst Reiter einen feierlichen Gottesdienst für alle verstorbenen Feuerwehrkameraden zelebrierte. 

Bereits um 6.45 Uhren trafen sich die zahlreichen Wallfahrer bei der Pfarrkirche St. Ägidius, um sich dann betend und singend auf dem Weg nach Eichstätt zu machen. Der Weg führte von Erkertshofen über Pollenfeld und Weigersdorf bis nach Wintershof, wo eine kurze Rast eingelegt wurde. Weiter ging es dann den Fußweg von Wintershof nach Eichstätt den Berg hinunter, wo man sich am Bahnhofsgelände mit weiteren Erkertshofenern traf und betend in einer Prozession auf den Frauenberg zur Kapelle zog. Beim letzten Wegstück zur Kapelle wurden die Wallfahrer von der Feuerwehrfahne empfangen und zur Kapelle begleitet. Den anschließenden Wallfahrtsgottesdienst in der Frauenbergkapelle für alle verstorbenen Feuerwehrkameraden, wurde von Monsignore Heinrich Weiß und Professor Ernst Reiter aus Eichstätt zelebriert. Monsignore Weiß begrüßte die Wallfahrer und dankte ihnen für ihr gemeinsames Beten und Wallfahrten zu Eichstätter Muttergottes. Lassen Sie diese schöne und wunderbare Tradition noch viele Jahre und Jahrzehnte weiterleben. In seiner Predigt sprach Professor Ernst Reiter vom Mut zum Glauben. Wir können uns vertrauensvoll in all unseren Lebenssituationen, vor allem auch bei den Einsätzen der Freiwilligen Wehr auf Gottes unterstützende Liebe und Hilfe stützen. In vielen Lebenssituationen dürfen wir das spüren und erfahren. Er dankte den Feuerwehrkammeraden für ihren ehrenamtlichen und uneigennützigen Dienst am Nächsten. Eine Gemeinschaft ohne das Gebet ist eine Gesellschaft  ohne gegenseitigem Vertrauen. Die Wallfahrer so Professor Reiter, sind heute in der Frühe nicht alleine, sondern in dieser Gemeinschaft aufgebrochen, um betend und singend ihren Dank, ihre Bitten und Anliegen zur Muttergottes nach Eichstätt zu tragen. Er dankte ihnen für dieses Gebet. Nach der feierlichen Messe, die von Simon Weiß auf der Orgel musikalisch umrahmt wurde, ging es zurück ins Feuerwehrhaus, wo mit einem gemeinsamen Mittagessen die Wallfahrt zu Ende ging.

Einen guten Leistungsstand bestätigte der zuständige Kreisbrandinspektor Wolfgang Forster aus Kipfenberg den aktiven Feuerwehrmännern von Erkertshofen nach der erfolgreich durchgeführten Leistungsprüfung. Eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr mit 10 aktiven Feuerwehrkameraden  legten vor den Augen der Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Wolfgang Forster sowie den Kreisbrandmeistern Oliver Schnaidt und Christoph Schermer  die Leistungsprüfung ab.  Die Aktiven mit Gruppenführer Dominik Bauernfeind, Robert Hiemer, Richard Margraf, Andreas Schweiger, Michael Heiß, Martin Bauernfeind, Markus Pfaller und Rupert Urban konnten aus den Händen von Kreisbrandinspektor Wolfgang Forster das erreichte Abzeichen in Gold-Blau entgegennehmen. Zum ersten Male bei einer Leistungsprüfung traten Vincent Eckerle und Raphael Kammerbauer an und bekamen das Abzeichen in Bronze überreicht. Bei der anschließenden Abzeichenverleihung, bei der Kommandant Simon Weiß den 2. Bürgermeister der Marktgemeinde Titting, Robert Eder, den Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Josef Lodermeyer sowie die Schiedsrichter begrüßen konnte, bedankte er sich bei allen Feuerwehrkameraden für ihre Bereitschaft, diese Leistungsprüfung durchzuführen und abzulegen. Ein besonderer Dank galt dem Ausbilder der heimischen Wehr, Reinhard Bauch, der mit seinem persönlichen Engagement ganz maßgeblich zu diesem Erfolg mit beigetragen habe.

10 Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehr Erkertshofen nach der bestandenen Leistungsprüfung mit (von rechts) 2. Bürgermeister Robert Eder, Kommandant Simon Weiß, Kreisbrandinspektor Wolfgang Forster und Feuerwehrvorstand Josef Lodermeyer sowie (von links) Kreisbrandmeister Christoph Schermer, der Ausbilder der Wehr Reinhard Bauch und Kreisbrandmeister Oliver Schnaidt.

Kreisbrandinspektor Wolfgang Forster dankte dem Gruppenführer, dem Ausbilder und allen aktiven Feuerwehrkammeraden von Erkertshofen für die aktive Mitarbeit in der heimischen Wehr und sprach für dieses große ehrenamtliche Engagement und für die bei dieser Prüfung erbrachten Leistungen den Dank im Namen der Feuerwehrführung des Landkreises aus. Die Ergebnisse des heutigen Tages haben gezeigt, daß die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Erkertshofen für den Ernstfall sehr gut geschult und ausgebildet sind. Sinn und Zweck einer Leistungsprüfung und der damit verbundenen Übungen sei, so der Kreisbrandinspektor, alle vorhandenen Gerätschaften kennenzulernen, mit deren Umgang vertraut zu sein und alle nötigen Schritte und Arbeitsvorgänge für einen eventuellen Einsatz zu beherrschen. 2. Bürgermeister Robert Eder dankte persönlich und im Namen der Marktgemeinde Titting den Verantwortlichen und Aktiven der Ortsfeuerwehr für die Durchführung dieser Leistungsprüfung, den guten Ergebnissen, und für ihre damit eng verbundene Bereitschaft dem Nächsten in Notsituationen zu helfen und zu unterstützen. Der Bürgermeister versicherte, dass die Gemeinde die Ortsfeuerwehren und deren Arbeit mit aller Kraft unterstützen werden.